seit einiger Zeit gibt es ja bei der Zeitsynchronisierung einige Probleme (siehe auch hier). Ich hätte daher einige Vorschläge zum dem Thema:
- Wenn bei der Zeitsynchronisierung im Multisync ein Fehler auftritt, muss die Fehlermeldung weggeklickt werden, die Synchronisierung wird also nicht automatisch beendet. Bei den anderen Synchronisierungsoptionen lässt sich das so konfigurieren, daß keine Interaktion notwendig ist. Das sollte meines Erachtens also auch hier möglich sein.
- Wenn man manuell die Zeitsynchronisierung ausführt, und dabei ein Fehler auftritt, kann man stattdessen die Zeit mit der Rechnerzeit abgleichen lassen. Das sollte auch beim Multisync möglich sein, ggfs. konfigurierbar (mit/ohne Abfrage oder gar nicht).
- Das neue Zeitsynchronisierungsprotokoll (NTP) ist im Prinzip nur bedingt für Client-Rechner geeignet, zumindest nicht, um die Zeit mit einem entfernten Server abzugleichen, da zwischen Client und Server dann in aller Regel Firewalls stehen, welche die Verbindung blockieren. Oft hat man auf diese Firewalls keinen Zugriff, und ganz allgemein ist ein offener Port auch ein Sicherheitsrisiko.
Aus diesem Grund wäre es schön, wenn man stattdessen gleich einstellen kann, daß beim Multisync oder auch manuell die Uhrzeit nur mit der Zeit des Rechners abgeglichen wird. Wie dieser die aktuelle Zeit bekommt, kann dann anders gelöst werden (Rechner in einer Windows-Domäne synchronisieren sich z.B. automatisch mit dem Domänenserver). Auf diese Weise wird das Ganze sehr viel flexibler, weil man beliebige Mechanismen einsetzen kann, ohne dass beim MPE zusätzliche Komplexität eingebaut werden muss.