Ich benutze MyPhoneExplorer seit Jahren und möchte ihn nicht mehr missen.
Android Geräte: Galaxy A41, J5 und Pixel 7a
PC: Windows 10
MyPhoneExplorer V2.1
Ich sichere einige Dateiverzeichnisse über Multisync Dateisync-Jobs.
Die Galaxy Geräte habe jeweils eine SD-Card drin. Es gibt einzelne Verzeichnisse mit gleichem Namen auf den internen Speicher und auf der SD-Card. Für jedes dieser Verzeichnisse gibt es einen Dateisync-Job. Das Zielverzeichnis auf dem PC für die Sync-Job Paare ist jeweils dasselbe, d.h. beide Sync-Jobs haben als Zielordner dasselbe Verzeichnis. Das ist der wesentliche Punkt.

Verzeichnis im internen Speicher

Verzeichnis auf der SD-Card
Bisher hatte ich auf dem PC gesammelt, d.h. die Jobs waren mit mit Option Ordner sichern eingestellt.

Dateisync Job interner Speicher

Dateisync Job SD-Card
Nach dem Multisync sieht das auf dem PC dann z.B. so aus:

Gemeinsames Zielverzeichnis auf dem PC


Ich habe mich nun entschieden, in einem Fall auf Option Ordner spiegeln umzustellen. Und dabei ist ein unterwartetes, wenn auch erklärbares, Verhalten aufgetaucht.


Zuerst werden wie erwartet die zu speichernden Dateien für jeden Sync-Job eruiert und die nötigen Dateien auf den PC heruntergeladen. Dabei wird offenbar eine Liste mit den auf Grund des Spiegelns zu löschenden Dateien erstellt. Am Schluss werden diese dann gelöscht.

Das unerwartete ist jetzt, dass im Zielverzeichnis nur noch die Dateien verbleiben, die in beiden Quellverzeichnissen existieren. Sobald eine Datei in einem Job als zu löschen erkannt wird, kommt sie auf die Löschliste. Dabei spielt es keine Rolle, dass sie im anderen Quellverzeichnis noch existiert.


Wie gesagt, verständliches aber unerwaretes Verhalten, das auch nur auftaucht, wenn zwei oder mehr Dateisync-Job unterschiedliche Quellverzeichnisse in ein gemeinsamen Zielverzeichnis spiegeln sollen. Eine aufwändige -- wegen der eher speziellen Anwendung eher nicht zu rechtfertigenden Lösung -- müsste die Liste der zu löschenden Dateinen mit den schliesslich im Zielbverzeichnis noch berechtigt verbleibenden Dateien abgleichen, bevor gelöscht wird.
Trotzedem sollte MPE eine Warnung ausgeben, dass hier das Ergebnis nicht dem im ersten Moment erwarteten entsprechen wird.
Dazu folgender Lösungsvorschlag:
MPE sollte beim Starten vom Multisync prüfen, ob es mehrere aktivierte Dateisync-Jobs gibt, die Option Datei spiegeln verwenden und dasselbe Zielverzeichnis haben. Ist das der Fall, so sollte der Multisync mit einer entsprechenden Meldung abbrechen und die konkurrenzierenden Jobs anzeigen, damit diese korrigiert werden können. Inaktive Jobs sollen in die Prüfung nicht mit einbezogen werden. Kann ja sein, dass ein Job als nicht aktive Kopie vorhanden ist, darum auch Prüfung beim Multisynch Start.
Bei Jobs mit Ordner sichern soll das weiterhin erlaubt sein. Da kann das aus meiner Sicht durchaus Sinn ergeben.
Gruss
Peter